Kunst aufräumen
In der dritten Klasse wurde es neulich kreativ – und ein kleines bisschen chaotisch! Unter dem Thema „Kunst aufräumen“, angelehnt an die Arbeiten des Schweizer Künstlers Urs Wehrli, haben unsere Schülerinnen und Schüler Kunst einmal aus einer ganz neuen Perspektive betrachtet.
Zu Beginn brachten die Kinder verschiedene Gegenstände von zu Hause mit: Spielzeuge, Stifte, Bauklötze, Haarspangen, Naturmaterialien und vieles mehr. Gemeinsam legten sie alle Dinge zunächst ganz bewusst chaotisch auf bunten Hintergründen aus.

Mit den iPads fotografierten die Kinder dieses kreative Durcheinander. Dabei ging es nicht nur um das Knipsen eines Fotos, sondern auch um Bildausschnitt, Perspektive und Wirkung.
Anschließend wurde „aufgeräumt“ – aber auf künstlerische Weise! Die Kinder überlegten sich eigene Ordnungssysteme:
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nach Farben
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nach Formen
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nach Größen
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nach Materialien
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nach Funktionen
Mit viel Sorgfalt sortierten sie ihre Gegenstände neu und fotografierten sie,
Durch den Vergleich der beiden Fotos – vorher und nachher – wurde deutlich:
Ordnung verändert unsere Wahrnehmung. Die Kinder staunten, wie unterschiedlich dieselben Dinge wirken können, je nachdem, wie sie angeordnet sind. Ganz im Sinne von Urs Wehrli erfuhren sie, dass selbst das Aufräumen zu einer künstlerischen Handlung werden kann.
Aus allen entstandenen Fotos wurde schließlich ein Buch gestaltet. Auf jeder Seite sind die spannenden Vorher-Nachher-Bilder zu sehen. So wird sichtbar, wie aus Chaos Ordnung wird – und wie viel Kreativität in beiden Zuständen steckt.
Hier können Sie das Buch durchblättern:



