Projektwoche „Gewaltfrei Lernen“

Vom 7.6.17-9.6.17 fand eine Projektwoche für alle Schülerinnen und Schüler zum Thema „Gewaltfrei lernen“ statt.

Die 1. Klassen beschäftigten sich mit der Geschichte „Tomatenrot oder Mobben macht traurig“ von Jan De Kinder, welche sich durch ihre ausdrucksstarken Bilder und kurzen, aber prägnanten Sätze auszeichnet. Die Kinder lauschten der Geschichte und stellten die Gefühlswelt der Hauptfigur künstlerisch mit Wasserfarben sowie in einem Rollenspiel dar. Zudem wurden in dieser Jahrgangsstufe Spiele zum Thema „Fair Play“ durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler in Klasse 1 konnten mit Hilfe des Lieds „Ich mag dich so“ und durch die Verteilung von Komplimenten, die auf Herzen aufgeschrieben und vor der Klasse vorgelesen wurden alte Freundschaften festigen und neue knüpfen.
Auch die Klasse 2a beschäftigte sich im Rahmen der Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenz mit Gefühlen, die sowohl in spielerischen Lernarrangements als auch in Mind-maps dargestellt und analysiert wurden. Die Kinder lernten, wie sie mit eigenen sowohl angenehmen als auch unangenehmen Gefühlen umgehen können und was sie selbst tun können, damit es ihnen gut (wieder gut) geht. Aufbauend auf diesen Grundlagen wird in der nächsten Zeit am Umgang mit Konflikten und den Beziehungen untereinander weitergearbeitet.
In Klasse 2b entstand unter dem Motto „Ich fang an und du malst weiter“ durch Akzeptanz und Rücksichtnahme ein großes und farbenfrohes Gemeinschaftsbild. Die Klasse beschäftigte sich zudem mit dem Märchen „Die kleinen Leute von Swabedoo“, dessen Szenen sowohl in Rollenspielen und Standbildern als auch musikalisch und bildnerisch umgesetzt wurden.
Die Klasse 2c hatte das Ziel die Menschen in Afrika besser zu verstehen und beschäftigte sich unter anderem mit der Tierwelt, der Bekleidung der Bevölkerung und der Freizeitgestaltung afrikanischer Kinder. So lernten sie ihre Lebensweise kennen und begriffen, dass die Menschen wie sie manchmal traurig, wütend, ängstlich oder fröhlich sind. Die Schülerinnen und Schüler stellten ebenfalls Armbänder her, die für einen guten Zweck verkauft wurden.
In Klasse 3a stand die Förderung des sozialen Miteinanders im Vordergrund. Die Kinder bauten hierfür gemeinsam eine Hütte im Wald und lernten bei der Herstellung von Gipsmasken sich gegenseitig blind zu vertrauen. Am letzten Projekttag wurde das gesamte Schulgelände von Unkraut befreit.
In Klasse 3b wurde ebenfalls der Gemeinschaftsgeist der Kinder durch verschiedene Gruppenspiele gefördert. Weiterhin wurde in einem zusätzlichen Spiel nonverbale Kommunikation durch reinen Blickkontakt trainiert. Insgesamt wurden in dieser Klasse viele neue kommunikative und kooperative Methoden eingeführt.
In Klasse 4a stellten die Schülerinnen und Schüler eifrig das Bühnenbild für das Stück „Die Sockensuchmaschine“ her und studierten Rapsongs und Tänze dafür ein.
In Klasse 4b trainierten die Kinder ihre Konzentration und Aufmerksamkeit in einem Blinzelspiel. Ein Menschenmemory und weitere Spiele wurden zur Förderung des sozialen Miteinanders durchgeführt. Weiterhin wurden Freundschaftsarmbänder geflochten und geknüpft, bei deren Herstellung sich die Kinder gegenseitig unterstützten. Das Thema Freundschaft wurde auch  musikalisch in vielen Liedern aufgegriffen.
In Klasse 4c wurde ebenfalls in einem Spiel nonverbale Kommunikation durch reinen Blickkontakt trainiert. Der Teamgeist der Kinder wurde in einer Gruppenarbeit, für die die Gruppen ausgelost wurden, gefördert. Alle Gruppen erarbeiteten musikalische Beiträge, die kombiniert mit einem Motiv von Joseph Haydn zu einem  großen „Paukenschlag-Rondo“ zusammenwuchsen.